TVK – VSG 1:3

25:21 / 21:25 / 19:25 / 19:25

Am vergangenen Samstag empfing der TV Kappelrodeck die VSG Kleinsteinbach zum Rückspiel in der Oberliga. In der Hinrunde konnte Kappelrodeck noch einen klaren 3:0 Sieg verbuchen. Unter dieser Devise wollte die Heimmannschaft auch dieses Spiel bestreiten, doch Trainer Christian Zimmer warnte vor der Partie noch: „Kleinsteinbach dürfen wir nicht unterschätzen. Sie stehen nicht ohne Grund auf dem dritten Tabellenplatz.“ Personell stützte sich die Kappler noch auf die beiden Nachwuchsspieler Nico Storz und Leo Bürk.

Pünktlich um 20.00 Uhr wurde die Partie angepfiffen und Kappelrodeck spielte von Beginn an konzentriert und selbstbewusst auf. Durch eine gute Abwehr konnten alle Angreifer gut in Szene gesetzt werden und man erarbeitete sich einen knappen Vorsprung. Auch die Gegenseite war gut in die Partie gestartet und es entwickelten sich hart umkämpfte Ballwechsel, die der TV Kappelrodeck in den meisten Fällen für sich entscheiden konnte. Der gut aufspielende Diagonalangreifer Alex Weigel sorgte mit starken Angriffen für eine 16:12 Führung. Gegen Ende des ersten Satzes wackelte die Heimmannschaft zwar kurz, konnte letztendlich den Satz mit 25:21 für sich entscheiden.

Der zweite Satz begann Kappelrodeck mit Vorgaben noch entschiedener und konsequenter in den einzelnen Aktionen zu sein. Ähnlich wie im ersten Satz konnte sich Kappelrodeck einen kleinen Vorsprung durch gelungene Aktionen im Block sichern. Zwischenzeitlich stand es 16:13 für den TVK. In der entscheidenden Phase des zweiten Satzes setzten die Gäste aus Kleinsteinbach die Annahme der Kappler mächtig unter Druck. Gleichzeitig zeigten die Kappler Nerven beim eigenen Aufschlag machten viele unnötige Fehler. Mit einer Auszeit beim Stand von 20:20 versuchte Trainer Zimmer wieder Ruhe in die Mannschaft zu bringen. Doch es half nichts und man musste zuschauen, wie die Gäste sich den zweiten Satz mit 25:21 sicherten.

Dieser unnötige Satzverlust setzte sich nachhaltig in die Köpfe der Spieler und war damit verantwortlich, dass Kleinsteinbach ohne große Mühe eine vier Punkte Vorsprung zu Beginn des dritten Satzes aufbauen konnte. Die Kappler konnten zwischenzeitlich nochmal auf 13:15 verkürzen, aber eine nun hohe Eigenfehlerquote gepaart mit Unsicherheit spielte den Gästen aus Kleinsteinbach natürlich in die Karten. Schließlich zogen die Gäste auf eine 2:1 Satzführung davon, indem der dritte Satz mit 25:19 gewonnen wurde.

Der vierte Satz begann man mit personellen Umstellungen. Im Zuspiel wechselte Spielertrainer Christian Zimmer mit Max Roser und in der Annahme setzte man auf die Erfahrung von Routinier Volker Benz als Entlastung für Jonas Baßler. Leider erzielte man damit auch nicht den erhofften Erfolg, da wiederum der Start verschlafen wurde: 1:8 hieß es nach nur wenigen Spielminuten. Lediglich Mittelblocker Eric Storz konnte durch sehenswerte Angriffe über die Mitte den Kampfgeist der Kappler noch hochhalten. Der Abstand war zu groß und Kleinsteinbach gewann das Spiel mit 3:1 durch 25:19 im vierten Durchgang.

Unterm Strich hat der TV Kappelrodeck sich selbst geschlagen. Zu viele Eigenfehler in den wichtigen Situationen waren überwiegend an diesem Abend. In einer kurzen Fastnachtspause hat der TV Kappelrodeck nun Zeit die eigenen Fehler aufzuarbeiten und sich auf das nächste Heimspiel gegen den KIT Sport-Club am 29.02.2020 vorzubereiten.

Beitrag veröffentlicht am
10. Februar 2020

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