Am vergangenen Samstag eröffnete der TV Kappelrodeck die Volleyball-Oberliga Saison 2022/23 gegen den TV Kippenheim. In einer vollen Halle empfingen die Kappler den Aufsteiger aus der Verbandsliga. Im Vorfeld forderte TVK-Trainer Christian Pochstein von seinen Spielern unbedingt eine sichere Annahme auf dem Feld zu organisieren. So könne man bestmöglich auf einen noch unbekannten Gegner reagieren. Neu war auch, dass der Kappler-Mittelblocker Lukas Börsig zum ersten Mal in dieser Saison seine Mannschaft aufs Feld führen durfte.

Der amtierende Meister der Oberliga fand gut in die Partie. Direkt zu Beginn nahm man den Gästen aus Kippenheim den Aufschlag ab und machte über die Angriffspositionen mächtig Druck. Gleichzeitig organsierte sich der Kappler Block um Außenangreifer Jonas Baßler sehr gut und schob den gegnerischen Angriffen regelmäßig einen Riegel vor. Die Kippenheimer versuchten mit zwei frühen Auszeiten des Spielfluss der Kappler zu brechen. Die Hausherren zeigten sich davon unbeeindruckt und sicherten sich souverän den ersten Durchgang mit 25:17.

Im zweiten Durchgang veränderte TVK-Coach Christian Pochstein nur auf einer Position. Für Andreas Reepschläger spielte nun Kapitän Lukas Börsig. In diesem Satz spielten die Kappler die Gäste an die Wand. Zuspieler Maximilian Hog konnte nach Belieben alle Angriffspositionen bedienen. Gerade Alex Weigel veredelte nahezu jeden Ballkontakt zu einem direkten Punktgewinn. Kippenheim hatte dem wenig entgegenzuhalten, sodass sich Kappelrodeck klar mit 25:10 durchsetzen konnte.

Im dritten Satz gingen die Kappler zwar etwas vom Gas, doch dies reichte immernoch aus, um das Spielgeschehen zu bestimmen. TVK-Trainer Pochstein nutzte die Gelegenheit und brachte für den starken Jonas Baßler Tom Bürk auf der Außenposition. Dieser zeigte sofort sein Potenzial, indem er den Matchball für Kappelrodeck verwertete. Mit 25:18 gewannen die Achertäler auch den dritten Durchgang.

Diesen guten Einstand in die Saison wollen die Kappler nutzen, um direkt nächsten Samstag auswärts gegen den SSC Karlsruhe da weiterzumachen, wo sie aufgehört haben.

Beitrag veröffentlicht am
27. September 2022

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