(TV Kappelrodeck : TG Schwenningen 3:0 / 25:21, 25:20, 25:20)

In einem hochklassigen Spiel empfing der TV Kappelrodeck am vergangenen Samstag im ersten Heimspiel die TG Schwenningen. Gegen Schwenningen spielten die Achertäler schon unzählige Male, wobei immer die Heimstärke der jeweiligen Mannschaft richtungsweisend für den Ausgang des Spiels stand. Diesmal musste der TVK kurzfristig auf die wichtigen Zuschauer verzichten, da die Begegnung zum Geisterspiel erklärt wurde. Interims Coach Patrick Meer, der an diesem Wochenende Spielertrainer Christian Zimmer vertrat, stimmte die Mannschaft vor dem Spiel ein: „Wir müssen konzentriert beginnen und unser Spiel den Schwenningern aufzwingen.“ Neben den heimischen Fans mussten die Kappler an diesem Wochenende auch auf Nico Storz und Jonas Baßler verzichten.

Mit eigenem Aufschlag eröffnete der TV Kappelrodeck das Spiel und zeigte den Schwenningern im ersten Ballwechsel direkt, die Qualitäten des Kappler Abwehrriegels, an dem sich die Schwenninger später noch die Zähne ausbeißen sollten. Zwar ging der erste Punkt des Abends an die Gäste, doch der TVK war so präsent und dominant in allen Aktionen, dass man früh an Schwenningen vorbei zog und sich auf 11:5 absetzen konnte, ehe sich die Schwenninger eine Auszeit genehmigten. Daraufhin kämpfen sich die Schwenninger zurück ins Spiel und konnten auf 18:21 verkürzen. Weiteren Ambitionen der Schwenninger schob Mittelangreifer Kai Müller mit einem sehenswerten Blockpunkt einen Riegel vor und sicherte den Kapplern verdient den ersten Satz mit 25:21.

Die Euphorie und Spielfreude wussten die Kappler Hausherren auch zu Beginn des zweiten Satzes umzusetzen. Außenangreifer Phillipp Zimmer überraschte die Gäste mit raffinierten Lobs über den gegnerischen Block und bescherte dem TVK eine 10:6 Führung. Wieder nahm die TG Schwenningen eine Auszeit und konnte die darauffolgende Schwächephase der Kappler ausnutzen, um schließlich einen Gleichstand von 11:11 herzustellen. Doch auch diese Phase meisterte Kappelrodeck souverän. Außenangreifer Dennis Hodapp half der Mannschaft mit einer spektakulären Rettungstat, einem Abwehrhecht von der Feldmitte bis zur Außenlinie, ihr Selbstvertrauen zurück zu gewinnen. Kappelrodeck konnte somit auch den zweiten Durchgang mit 25:20 für sich entscheiden.

Im dritten Durchgang war Kappelrodeck wieder enorm stark zum Beginn und Zuspieler Max Roser konnte die Bälle beliebig auf alle Angriffspositionen verteilen. Ein an diesem Abend sehr gut aufgelegter Alex Weigel konnte nahezu jede Angriffsaktion der Kappler in einen direkten Punktgewinn verwandeln. Die Verzweiflung über diese Angriffsstärke war den Schwenningern anzusehen. Kappelrodeck ließ in der Folge nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit 25:20 einen hochverdienten Heimsieg.

Bereits am kommenden Samstag gastiert der TV Kappelrodeck beim FT 1844 Freiburg 3 und will unbedingt an dieser sensationellen Leistung anknüpfen.

Beitrag veröffentlicht am
12. Oktober 2020

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