Der TV Kappelrodeck musste sich am vergangenen Spieltag dem VfR Merzhausen nach fünf Sätzen mit 2:3 (25:23, 25:23, 17:25, 19:25, 9:15) geschlagen geben. Dabei sah es nach den ersten beiden Sätzen noch nach einem erfolgreichen Spieltag aus. Doch nach einem starken Auftakt konnte die Mannschaft das Niveau nicht über die gesamte Spielzeit halten.
Die Kappelrodecker starteten hellwach und gut eingestellt in die Partie. Mit druckvollen Aufschlägen setzte man die Gäste direkt unter Druck und konnte sich schnell eine 7:0-Führung erspielen. Im weiteren Verlauf schlichen sich jedoch einige vermeidbare Eigenfehler ein, wodurch Merzhausen wieder näher herankam. Am Ende brachte der TVK den ersten Satz dennoch knapp mit 25:23 ins Ziel. Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Auf beiden Seiten sorgten gute Aufschläge für Druck. Zuspieler Max Hog verstand es dabei immer wieder, seine Angreifer gut in Szene zu setzen. Erneut behielt Kappelrodeck in der entscheidenden Phase die Nerven und sicherte sich auch den zweiten Satz mit 25:23.
Danach sollte sich das Spiel allerdings drehen. Im Kappelrodecker Spiel kam ein deutlicher Bruch auf. Zu viele Fehler im Aufschlag und fehlende Durchschlagskraft im Angriff machten es den Gästen zunehmend leichter. Merzhausen nutzte die Schwächephase konsequent aus und fand immer besser ins Spiel. Sowohl im dritten als auch im vierten Satz lief der TVK früh einem Rückstand hinterher, ohne diesen entscheidend verkürzen zu können. Mit 17:25 und 19:25 gingen beide Sätze an die Gäste, sodass die Entscheidung im Tie-Break fallen musste.
Doch auch im entscheidenden fünften Satz fand Kappelrodeck zunächst nicht zurück zu seiner Leistung aus den ersten beiden Durchgängen. Schnell geriet man mit 1:8 in Rückstand. Einige Wechsel brachten zwar noch einmal frische Energie und neue Impulse ins Spiel, doch der Rückstand war bereits zu groß. Merzhausen ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und entschied den Tie-Break mit 15:9 für sich.
Nun gilt es, die spielfreie Woche intensiv zu nutzen, im Training an den eigenen Schwächen zu arbeiten und vor allem die Fehlerquote zu reduzieren. Aus den ersten beiden starken Sätzen kann die Mannschaft Selbstvertrauen mitnehmen, gleichzeitig muss man aus dem Leistungseinbruch der darauffolgenden Sätze die richtigen Schlüsse ziehen. Weiter geht es in zwei Wochen mit einem Auswärtsspiel in Kleinsteinbach.
Beitrag veröffentlicht am
1. November 2026
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