Am dritten Spieltag der Volleyball-Oberliga gastierte der TV Kappelrodeck bei SSC Karlsruhe 3. Trotz einer kämpferischen Leistung und drei hart umkämpften Sätzen musste sich der TVK am Ende mit 0:3 (21:25, 22:25, 24:26) geschlagen geben. Auch wenn das Ergebnis deutlich erscheint, begegneten sich beide Mannschaften über weite Strecken auf Augenhöhe. Letztlich waren es die entscheidenden Punkte, in denen die Karlsruher etwas cleverer agierten.
Zu Beginn der Partie erwischten die Kappelrodecker einen guten Start. Vor allem über die Außenpositionen konnte der TVK mit druckvollen Angriffen überzeugen. Besonders Jonas Basler fand immer wieder Lösungen gegen den Karlsruher Block und trug dazu bei, dass sich die Gäste zunächst leicht absetzen konnten. Gegen Ende des ersten Satzes schlichen sich jedoch vermehrt Eigenfehler ins Spiel der Achertäler ein. Karlsruhe nutzte diese Phase konsequent aus, holte den Rückstand auf und sicherte sich den Satz mit 25:21.
Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften hatten ihre starken Phasen, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Der TVK hielt gut dagegen und blieb bis in die Schlussphase hinein auf Augenhöhe. Doch erneut fehlte in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz, sodass auch der zweite Satz mit 25:22 an die Gastgeber ging.
Mit neuer Motivation und viel Energie starteten die Kappelrodecker in den dritten Satz. Die Annahme um Libero Nico Storz stand nun sehr stabil und ermöglichte es Zuspieler Max Hog, die Angriffe variabel zu gestalten und die Bälle gut zu verteilen. Der TVK kämpfte um jeden Punkt und machte es den Karlsruhern bis zum Schluss schwer. Beim Stand von 24:24 war der Satzgewinn zum Greifen nah, doch erneut bewiesen die Gastgeber die größere Cleverness und machten mit 26:24 den 3:0-Erfolg perfekt.
Auch wenn die Niederlage am Ende deutlich ausfiel, kann der TVK aus der Partie wichtige Erkenntnisse mitnehmen. In allen drei Sätzen zeigte die Mannschaft, dass sie mit dem Gegner mithalten kann. Nun gilt es, aus den entscheidenden Situationen zu lernen und die Erfahrungen in den kommenden Spielen umzusetzen.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Kappelrodecker Volleyballern nicht. Bereits am kommenden Samstag, den 24. Oktober, steht das nächste Heimspiel an. In der heimischen Achertalhalle empfängt der TVK den USC Freiburg und möchte vor den eigenen Fans wieder punkten.
Beitrag veröffentlicht am
19. Oktober 2026
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