Im mit Spannung erwarteten Topspiel der Volleyball-Oberliga musste der TV Kappelrodeck auswärts beim Tabellenführer Heidelberg 2 eine 0:3-Niederlage hinnehmen. In der Heidelberger Halle unterlagen die Achertäler mit 23:25, 15:25 und 22:25, obwohl insbesondere im ersten und dritten Satz durchaus mehr möglich gewesen wäre.

Die Ausgangslage vor der Partie war hochbrisant: Als Tabellendritter reiste der TV Kappelrodeck nach Heidelberg, mit der Chance, mit einem Sieg wichtige drei Punkte im Kampf um die Tabellenspitze zu sammeln. Entsprechend motiviert ging das Team von Trainer Gregor Scheurer in die Begegnung, der seine Mannschaft gut auf den starken Gegner eingestellt hatte.

Der erste Satz gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Heidelberg überzeugte immer wieder mit druckvollen Angriffen über die Außenpositionen, womit die Kappelrodecker Abwehr ihre Probleme hatte. Auf der eigenen Seite setzte Kappelrodeck Akzente über die Mitte, wo Youngstar Lorenz Maier von Beginn an auflief und mit wichtigen Punkten auf sich aufmerksam machte. In der entscheidenden Phase des Satzes unterliefen den Kapperlrodecker jedoch zu viele Eigenfehler, die der Tabellenführer konsequent nutzte und sich den Durchgang knapp mit 25:23 sicherte.

Im zweiten Satz fand Kappelrodeck kaum noch zu seinem Spiel. Viele unnötige Eigenfehler, fehlende Durchschlagskraft im Angriff und ein insgesamt sehr zerfahrenes Spiel prägten den Auftritt der Achertäler. Heidelberg agierte dagegen abgeklärt, souverän und nutzte jede Schwäche des Gegners aus, um den Satz deutlich mit 25:15 für sich zu entscheiden.

Aufgeben kam für den TV Kappelrodeck dennoch nicht infrage. In der Satzpause motivierte Trainer Scheurer sein Team eindringlich, und im dritten Durchgang zeigte die Mannschaft wieder ein anderes Gesicht. Die Außenangreifer Marcel Kraus und Dennis Hodapp punkteten nun regelmäßig, und der Satz entwickelte sich erneut zu einer engen Angelegenheit. Doch auch in dieser Phase schlichen sich immer wieder Eigenfehler ein, die Heidelberg eiskalt bestrafte und schließlich auch den dritten Satz mit 25:22 gewann.

Trotz der klaren 0:3-Niederlage zeigte Kappelrodeck phasenweise, dass man mit dem Tabellenführer mithalten kann. Nun geht es für die Achertäler in eine vierwöchige Winterpause, die genutzt werden soll, um sich zu regenerieren, aber auch gezielt am eigenen Spiel zu arbeiten, um in der Rückrunde wieder voll anzugreifen.

Beitrag veröffentlicht am
15. Dezember 2025

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