Am Sonntag den 24. November war der FT 1844 Freiburg 3 zu Gast in der Achertalhalle in Kappelrodeck. Die Gastgeber aus Kappelrodeck wollten unbedingt an die Siegesserie der letzten Spiele anknüpfen, um sich in der Tabelle weiter nach vorne spielen zu können. Wenngleich die Mannschaft aus Freiburg auf den hinteren Rängen der Tabelle rangiert, sollte es für die Kappler am Sonntagnachmittag kein Selbstläufer werden. Als zusätzliche Herausforderung musste Trainer Christian Zimmer verletzungsbedingt auf Eric Storz und Manuel Rudolphi verzichten. Beide sind erst zum nächsten Spieltag wieder einsatzbereit. Nichtsdestotrotz konnten sich die Zuschauer auf einen spannenden Spieltag in der Oberliga freuen.

Der Beginn des ersten Satzes verlief sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften zogen ihr gewohntes Spiel auf und leisteten sich nicht sehr viele Eigenfehler. Nach kurzer Zeit konnte sich Kappelrodeck erstmals mit 10:5 absetzen, was die Gegner aus Freiburg zu einer Auszeit zwang. Nach der Auszeit verkürzten die Freiburger auf 14:12 und auch in den folgenden Ballwechseln blieb der Mannschaft aus dem Achertal lediglich einen zwei Punkte Vorsprung. Dies lag vor allem an den regelmäßig eingestreuten, kurzen Bällen der Freiburger, welche die Kappler im Spielrhythmus störten. Um wieder mehr Ruhe ins Spiel zu bringen, erfolgte ein Doppelwechsel seitens Kappelrodeck. Folglich gewann die Mannschaft aus Kappelrodeck den ersten Satz mit 25:20.

Der zweite Satz glich im Spielverlauf dem vorangegangenen ersten Satz. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, ehe sich die Kappler durch gelungene Aktionen im Angriff wiederum um ein paar Punkte freispielen konnten. Die Freiburger zeigten sich keines Wegs beeindruckt und sorgten mit präzisen, kurzen Aufschlägen weiterhin dafür, dass Unruhe auf der Feldhälfte der Kappelrodecker herrschte. Nun aber bissen sich die Kappler durch eine besser organisierte Annahme und sehenswerten Angriffen um Diagonalspieler Alex Weigel in den zweiten Satz hinein und sicherten sich den Durchgang mit 25:20.

In der Pause nach der 2:0 Satzführung wurde in der Ansprache deutlich gemacht, dass mehr Konzentration und Wille gefordert sind, wenn man das Spiel im nächsten Satz gewinnen möchte. In einem relativ engen dritten Satz gelang es der Mannschaft aus dem Achertal erst gegen Ende der Partie eine drei Punkte Führung herzustellen. Durch konsequente Angriffe erarbeiteten sich die Kappler den dritten Satz mit 25:19.

Unterm Strich sahen die Zuschauer in der Achertalhalle einen wichtigen 3:0 Arbeitssieg für den TV Kappelrodeck. Dies bedeutet Platz sechs in Oberliga Baden mit zwölf Punkten aus sieben Spielen. Um die Siegesserie auch im nächsten Spiel gegen den TV Bühl 2 aufrechterhalten zu können, muss im Training weiterhin Leistung gezeigt werden. Denn die Achertäler sind sich durchaus bewusst, dass ein ähnlich verlaufendes Spiel gegen den TV Bühl 2 sehr schwer werden würde.

Beitrag veröffentlicht am
25. November 2019

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