Einen überzeugenden Auftritt zeigte der TV Kappelrodeck am vergangenen Spieltag in der Volleyball-Oberliga. Vor heimischer Kulisse im berüchtigten „Kappler Hexenkessel“ feierte das Team einen klaren 3:0-Erfolg gegen den USC Freiburg und revanchierte sich damit eindrucksvoll für die knappe 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel.
Die Gäste aus Freiburg, in der vergangenen Saison noch aus der Regionalliga abgestiegen, reisten zwar ersatzgeschwächt an, dennoch war die Rechnung aus dem Hinspiel für die Kappler noch offen. Trainer Scheurer hatte die kurze Weihnachtspause intensiv genutzt, um sowohl an den spielerischen Abläufen als auch an der Athletik zu feilen – mit sichtbarem Erfolg, obwohl nicht alle Spieler verletzungs- oder krankheitsbedingt zur Verfügung standen.
Von Beginn an präsentierte sich der TVK hochkonzentriert und druckvoll. Vor allem im Angriff agierte die Mannschaft aggressiv, allen voran Diagonalangreifer Stefan Georgiev, der mit variantenreichen und durchschlagskräftigen Angriffen immer wieder Akzente setzte. Der erste Satz ging so verdient mit 25:19 an die Hausherren.
Auch im zweiten Durchgang knüpften die Kappler nahtlos an ihre starke Leistung an. Gute Aufschläge bildeten die Basis für ein variables Spiel, zudem setzte der Block immer wieder entscheidende Nadelstiche. Die Mittelblocker Andreas Repschläger und Lorenz Maier sorgten mehrfach für direkte Punktgewinne. Die Einwechslung von Zuspieler Leo Bürk brachte keinen Bruch ins Spiel – im Gegenteil: Mit kluger Ballverteilung setzte er seine Angreifer optimal in Szene, die konsequent verwerteten. Mit 25:16 fiel auch der zweite Satz deutlich aus.
Im dritten Satz entwickelte sich zunächst ein etwas engeres Spiel, da der USC Freiburg mehr Druck entfaltete. Doch Kappelrodeck hielt mit einer starken Abwehrleistung dagegen, insbesondere Jonas Basler überzeugte in der Annahme und Feldabwehr. In der Schlussphase setzten sich die Gastgeber erneut ab und machten mit 25:20 den verdienten 3:0-Heimsieg perfekt.
Mit diesem Erfolg unterstreicht der TV Kappelrodeck seine Heimstärke und blickt nun selbstbewusst auf die nächste Aufgabe: Am 24. Januar empfangen die Kappler in der heimischen Achertalhalle die dritte Mannschaft aus Heidelberg.
Beitrag veröffentlicht am
12. Januar 2026
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