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London-Feeling bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm 06.09.2017

Während in London die Weltklasse um Sprintstar Usain Bolt und Speerwurf-Ass Johannes Vetter aus Offenburg ihre neuen Weltmeister kürten, standen in Ulm die Titelkämpfe des deutschen Nachwuchses an. Die Stimmung im Donaustadion war hervorragend und die beiden Haupttribünen bestens gefüllt. Anders als im verregneten London war in Ulm perfektes Leichtathletikwetter und strahlender Sonnenschein. Für den TV Kappelrodeck hatte sich in der Altersklasse U18 Niclas Rösch über die 100m und 400m Hürden qualifiziert. Niclas konzentrierte sich jedoch nur auf die Hürden, da er in dieser Disziplin deutlich bessere Chancen auf eine gute Platzierung hatte und so Kräfte sparen wollte. Wie auch die Profis so hat der Kappler Nachwuchsathlet seinen eigenen Fanclub aus Trainingskammeraden, der extra von Kappelrodeck nach Ulm gefahren war, um Niclas bei diesem wichtigen Lauf zu unterstützen. Auch hatten die Fans, die nicht live dabei sein konnten, die Möglichkeit die Wettkämpfe wie bei den Profis per Livestream im Internet zu verfolgen. Am Freitag standen die Vorläufe auf dem Programm, um sich für das große Finale am Samstag zu qualifizieren. Dafür war ein erster Platz in einem der drei Vorläufe oder ein Platz unter den fünf Zeitschnellsten notwendig. Niclas teilte sich seinen Lauf sehr gut ein und belegte in seinem Vorlauf den 3.Platz. Mit starken 56,14s konnte er sich dann über die Zeitregel für den Endlauf qualifizieren. Nun hieß es sich regenerieren, sodass die Speicher am nächsten Tag wieder aufgeladen sind. Um 18.20 Uhr war es dann endlich so weit und die acht Finalteilnehmer stiegen in die Startblöcke. Niclas hatte mit Bahn zwei eine gute Ausgangsposition zugeteilt bekommen, bei der er immer in Kontakt mit der Konkurrenz stand und sich an dieser orientieren konnte. Da die Läufer aufgrund eines technischen Fehlers noch einmal aus den Blöcken geholt wurden, war es wichtig die Spannung zu halten. Dies gelang Niclas, denn nach dem Start lief er ein couragiertes Rennen und konnte besonders auf der Zielgerade noch einmal kämpfen und seinen 6.Platz absichern. Die Uhr blieb am Ende für ihn bei einer persönlichen Bestzeit von 55,91s stehen. Sowohl der Athlet als auch der Trainer, Martin Bürkle aus Achern, selbst ehemaliger deutscher Meister über die 400m Hürden, waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

ml

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