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Sportlerehrung der Gemeinde Kappelrodeck 06.03.2017
Mehrere Sportler wurden am Donnerstagfür ihreLeistungen im Jahr 2016in Kappelrodeckgeehrt. Als Ehrengastwar derzweifacheParalympics-Goldmedaillen-Gewinner Hans-Peter Hurst anwesend. »Meine Goldmedaillen von Rio sollen leben, ihr dürft sie gerne anfassen.« Die Sportler des Jahres von Kappelrodeck staunten bei der Ehrungsfeier der Gemeinde am Donnerstagabend nicht schlecht, als ihnen der zweifache Goldmedaillen-Gewinner der Sommer-Paralympics 2016 in Rio de Janeiro, Hans-Peter Durst, dieses »sportliche« Angebot machte und danach die Goldmedaillen durch die Reihen »radelten«.»Geteilte Freude ist doch doppelte Freude«, meinte der Olympionike, der durch sein sehr sympathisches Wesen, seinen fairen Sportgeist und seine ansteckende Lebensfreude trotz seines Handicaps einen tiefen Eindruck hinterließ. Bürgermeister Stefan Hattenbach drückte den Dank aller für eine einmalige Begegnung mit einem Doppel-Olympiasieger aus, die es so in Kappelrodeck noch nicht gab.

»Das Leben ist wie ein Fahrrad, man muss in Bewegung bleiben, um die Balance zu halten«, sagte Hans-Peter Durst, der 1994 durch einen nicht verschuldeten, schweren Unfall aus der normalen Lebensbahn geworfen wurde, 23 Monate in Kliniken verbrachte und dann langsam wieder auf die Beine kam. Geblieben sind eine Störung des Gleichgewichtssinns und eine Gehbehinderung, doch Familien-Touren mit einem Dreirad brachten ihn wieder ins Rollen, bis hin zu 18 deutschen Meistertiteln, sechs Weltmeisterschaften und zwei Goldmedaillen.

Den jungen TVK-Talenten Elly Graf und Antonia Maier war es vorbehalten, den Stargast der Sportlerehrung zu interviewen, was die beiden Sportbegeisterten mit vielen interessante Fragen richtig gut machten. Dabei saß Hans-Peter Durst auf jenem Paracycling-Rad (Dreirad), mit dem er bei den Paralympics ein legendäres Rennen fuhr, das damals durch alle Medien ging.

Dass die Gemeinde einmal im Jahr einen roten Teppich ausrollt, soll deutlich machen, wie wichtig ihr der Sport und die Sportler sind. »Ihr seid das Gesicht unserer Gemeinde, ihr seid unsere Aushängeschilder«, meinte Bürgermeister Stefan Hattenbach, als er gemäß den Kriterien des Gemeinderates die Besten des Jahres 2016 ehrte. Neben seinen Glückwünschen für herausragende Leistungen und dem Dank an Trainer und Betreuer wies er darauf hin, dass die Gemeinde jährlich Hundertausende Euro in die Bereitstellung der Sportstätten investiere.

Turnen und Leichtathletik: Geehrt wurden Nele Schreiner vom TVK für ihre Erfolge im Geräteturnen auf regionaler Ebene. Niclas Rösch belegte den dritten Platz bei den badischen Hallenmeisterschaften (400 Meter) und den vierten Platz bei den baden-württembergischen Meisterschaften (400 Meter Hürden). Zwei zweite Plätze gab es für den Leichtathleten Roman Lamm bei der badischen Mannschaft-Meisterschaften (U16) und der Ortenau-Meisterschaften (Sprint/Sprung); auch Jannik Schäck und Lucas Lauber wurden zweiter badischer Mannschaft-Meister (U16). Einen zweiten und dritten Platz erreichte Lucas Lauber bei den Eurodistrict-Meisterschaften in Diskus und Kugelstoßen; er siegte bei den Ortenau-Meisterschaften und wurde Zweiter beim Kreisschülerpokal.
Volleyball: In die Bezirkliga Nord britschte und baggerte sich das Damen-Volleyball-Team mit Luisa Andreas, Lisa Huber, Christine Müller, Sina Armbruster, Isabelle Hils, Janika Schmälzle, Maren Huber, Anna Adler, Eva Jung, Hannah Schmitt, Pauline Epple, Marlene Jülg und Trainer: Jeremias Frietsch, zum Erfolg.

Fotos und Text Roland Spether



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